Serviceleistungen bei INFAR Niederösterreich

Verkehrspsychologische Untersuchung - VPU

Um bessere Erreichbarkeit zu gewährleisten, finden die verkehrspsychologischen Untersuchungen an verschiedenen Orten Niederösterreichs (siehe Untersuchungsorte) statt.

Zuweisungsgründe:

  • Verdacht auf Alkoholmissbrauch gemäß §18 FSG-GV
  • Fahren im alkoholisierten Zustand von 0.8 g/l BAK bzw. 1.6 Promille AK oder mehr gemäß § 14 FSG-GV
  • Mehrmaliger Entzug der Lenkerberechtigung innerhalb 5 Jahren
  • Führerscheinbewerber unter 21 Jahren für die Gruppe C/E gemäß § 17 FSG-GV
  • Führerscheinbewerber unter 18 Jahren für die Gruppe F oder Kleinmotorrad gemäß § 17 FSG-GV
  • Führerscheinbewerber für die Gruppe D gemäß § 17 FSG-GV
  • Bewerber für den Schulbuslenkerausweis, Screening oder kraftfahrspezifische Leistungsfähigkeit oder volle verkehrspsychologische Untersuchung
  • Führerscheinbewerber oder -besitzer im fortgeschrittenem Alter gemäß § 17 FSG-GV
  • Mehrmaliges Versagen bei der Lenkerprüfung gemäß § 17 FSG-GV
  • Verdacht auf unzureichende kognitive Befähigung gemäß § 17 FSG-GV
  • Verdacht auf mangelnde Reife und/oder verminderte soziale Anpassung gemäß § 17 FSG-GV
  • Verweigerung des Alkoholtests gemäß § 14 FSG-GV
  • Verdacht auf Drogenmissbrauch
  • Zweifel an kraftfahrspezifischen psychischen Voraussetzungen aufgrund der ärztlichen Untersuchung
  • Zweifel an der Verkehrszuverlässigkeit aufgrund von Auffälligkeiten im bisherigen Fahrverhalten
  • Wiederholung einer verkehrspsychologischen Untersuchung innerhalb von 12 Monaten § 18 (5) FSG-GV

Häufige Fragen (FAQ) zur verkehrspsychologischen Untersuchung / Stellungnahme

  • Welche Fähigkeiten und Eigenschaften werden getestet?
    • Beobachtungsfähigkeit
    • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit
    • Koordinationsfähigkeit
    • Reaktionsvermögen
    • Verkehrswahrnehmungsfähigkeit
    • Sensomotorik
    • Einstellungen und Persönlichkeitsmerkmale, die speziell für das Verhalten beim Lenken von Kraftfahrzeugen von Bedeutung sind.
    • Alkohol- und Suchtgefährdung
  • Wie lange dauert die Untersuchung?
    Der Zeitbedarf für die Testung beträgt zwischen drei und vier Stunden.
    Es können auch zwischen den einzelnen Tests Pausen eingelegt werden.
  • Welche Unterlagen bzw. was muss zur VPU mitgenommen werden?
    Sie müssen bitte einen amtlichen Lichtbildausweis und den Bescheid bzw. die Zuweisung der BH mitbringen.
  • Wie kann man sich vorbereiten?
    Sie brauchen sich nicht vorzubereiten.
    Es wird überprüft, ob Sie die Mindestanforderungen für das Lenken von Kraftfahrzeugen, unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Führerscheinklasse, erfüllen.
    Allerdings ist wichtig, dass Sie gesund, ausgeruht und leistungsfähig zur Testung erscheinen.
  • Kann man vor den Tests üben?
    Sie können vorher üben. Jeder Test wird genau erklärt und es gibt vor dem Start eine Übungsphase.
  • Was passiert beim verkehrspsychologischen Gespräch?
    Dabei geht es darum ihre bisherigen Erfahrungen im Straßenverkehr zu erheben und eventuelle Probleme, die sich auch im Zusammenhang mit der Untersuchung ergeben haben zu besprechen.
    Im Gespräch mit der Psychologin/Psychologen wird auch auf ihre Vorgeschichte und auf den Anlass Ihrer Untersuchung eingegangen.
  • Was passiert nach der Untersuchung?
    Das Ergebnis der verkehrspsychologsichen Untersuchung wird mit Ihnen besprochen.
    Sie werden beraten wie es weitergehen könnte.
    Das darauf folgende schriftliche Gutachten wird an die zuständige Behörde gesandt, die die endgültige Entscheidung in Bezug auf Ihren Führerschein trifft.

Kosten

Die folgenden Preise für die einzelnen Leistungen sind gesetzlich festgelegt:

Verkehrspsychologisches Screening (Kurzuntersuchung) 130,-- Euro
Verkehrspsychologische Leistungstestung 181,-- Euro
Verkehrspsychologische Volluntersuchung 363,-- Euro
Waffenrechtliche Verlässlichkeitsprüfung 283,20 Euro

 

Wußten Sie schon...